
Vom 27. April bis 4. November 2012 findet die erste gemeinsame Landesausstellung des Freistaates Bayern und des Landes Oberösterreich zum Thema „Bayern und Österreich“ statt.
Der bayerische Teil der Landesausstellung ist in Burghausen zu sehen. In der imposanten spätmittelalterlichen Burganlage wird in den Räumen des Stadtmuseums in der Hauptburg die Geschichte Bayerns und Österreichs im Mittelalter mit herausragenden Ausstellungsobjekten präsentiert.
Auskünfte zum Ausstellungskonzept und eine Presseinformation des Hauses der Bayerischen Geschichte finden Sie hier.
Nähere Informationen zur Landesausstellung erhalten Sie unter www.hdbg.de/burghausen.
Für die Landesausstellung verbessert die Stadt Burghausen die Infrastruktur des Stadtmuseums entscheidend. Bei den Maßnahmen handelt es sich um einen über 100 qm großen neuen Eingangsbereich im NW der Hauptburg, der den bisherigen 25 qm kleinen Eingang ersetzen wird. Mit dem Ausbau eines angrenzenden 80 qm großen museumspädagogischen Bereichs können regelmäßige Kinder- und Erwachsenenprogramme angeboten werden. Mit dem Umzug der Museumsverwaltung in den Torbau der Hauptburg wird im 1. OG ein 80 qm großer Raum gewonnen für kleinere Sonderausstellungen, Konzerte oder Vorträge. Von dort gelangt man über einen Treppenabgang zum so genannten Gärtlein auf der Altan. Damit steht den Besuchern des Stadtmuseums eine attraktive Freifläche mit herrlichem Blick über die Burganlage zur Verfügung. Alle Räume werden für die Landesausstellung generalsaniert. Desweiteren wurde ein neues Museumsdepot im Zeughaus auf der Burg geschaffen, das die ausgelagerten Museumsobjekte während der Landesausstellung und langfristig den nicht ausgestellten Objektbestand verwahrt.
Alle Maßnahmen sind für die Landesausstellung unabdingbar und können vom Stadtmuseum im laufenden Museumsbetrieb ab 2013 nachhaltig genutzt werden. Die Landesausstellung und die verbesserte Infrastruktur im Stadtmuseum Burghausen werden zu einer Steigerung der Attraktivität der Burghauser Burganlage führen. Die Baumaßnahmen werden von der Stadt Burghausen durchgeführt, mit finanzieller Unterstützung der Bayerischen Landesstiftung, des Kulturfonds Bayern und der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern.

Fotos zu den Umbaumaßnahmen im Erdgeschoßbereich des Kemenatentraktes finden Sie hier.
2011 ist das Stadtmuseum geschlossen, um die weiteren Umbaumaßnahmen durchzuführen. Im Januar 2012 wird die Stadt Burghausen die infrastrukturell verbesserten Räume des Stadtmuseums an das Haus der Bayerischen Geschichte übergeben, das sodann mit dem Aufbau der Landesausstellung beginnt. Die Bayerisch-Oberösterreichische Landesausstellung wird mit Unterstützung der Europäischen Union (EFRE) und des INTERREG-Programmes Bayern-Österreich 2007-2013 veranstaltet.
Das Hotel Plankl liegt in unmittelbarer Nähe zum Ausstellungsort.
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